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Helmut Geuking wurde von unserer Partei "Soziale Gerechtigkeit Nordrhein Westfalen" zum Bürgermeisterkandidaten für Billerbeck vorgeschlagen.
Grund genug, ein Interview mit ihm zu führen.
Herr Geuking, nennen Sie uns bitte drei Gründe, warum der Wähler Ihnen seine Stimme geben soll. Als ersten Grund nenne ich unser Wahlprogramm „Zukunft Billerbeck“. Der zweite Grund sind meine bisherige beruflichen Tätigkeiten und als dritter weil mich viele Bürger als bodenständigen und verantwortungsbewussten Billerbecker kennen gelernt haben.
Wie sehen Sie persönlich das Berufsbild des Bürgermeisters? Als Bürgermeister werde ich mich vom klassischen Verwaltungsdenken lösen. Viel eher verstehe ich mich als Manager der Gemeinde, der die vielfältigen Aufgaben zum Wohle aller Bürger mit Kompetenz zu meistern hat.
Konkretisieren Sie bitte „ Manager der Gemeinde“. Meine Erfahrungen im Berufsleben bilden die Basis einer guten und fachlichen Kompetenz. Dabei lassen sich die Managerfunktionen ganz konkret wie folgt umschreiben: Entscheidungsstark und dabei an der Sache orientiert. Geradlinig und konsequent mit der Fähigkeit Konflikte zu moderieren und zu lösen. Ich strebe an Motivator und Motor der Gemeinde zu sein.
Was verstehen Sie unter „Aufgaben zum Wohle aller Bürger mit Kompetenz meistern“? Als Bürgermeister werde ich der „Anwalt des Bürgers“ sein, einer der für sie ansprechbar und greifbar ist und der ein offenes Ohr für ihre Anliegen und Probleme hat. Ich bin kein kalter Funktionär, sondern jemand der auf gleicher Ebene steht und sich um die Probleme der Bürger fachlich und menschlich kümmert.. Was sind für Sie die wichtigsten Führungsqualitäten eines guten Bürgermeisters? In einer von vielen Sachzwängen beherrschten Welt, werde ich als Bürgermeister den menschlichen Kontakt pflegen und zuhören. Verständnis, Fingerspitzengefühl und Toleranz sind mir dabei genauso wichtig, wie Teamfähigkeit und der nötige Weitblick zur frühzeitigen Problemerkennung.
Wo setzen Sie als Verwaltungschef die Schwerpunkte? In erster Linie werde ich die Verwaltung als Dienstleistungsunternehmen ausrichten und weniger als Behörde. Im Mittelpunkt dabei wird ein Bürgerzentrum stehen. Dazu möchte ich besonders auf unser Wahlprogramm „Zukunft Billerbeck“ verweisen.
Was hat Sie persönlich zu einer Kandidatur zum Bürgermeisteramt bewogen?
Meine Familie und ich sind in Billerbeck fest verwurzelt. Billerbeck wurde in der Vergangenheit durch hausgemachte Fehler in eine kommunalpolitische Schieflage gebracht. Der desolate Haushalt und die vielen Fehlentscheidungen im Rat lassen mir keine andere Wahl, als anzutreten. Wenn wir Billerbeck für unsere Kinder zukunftsfähig gestalten wollen, müssen wir jetzt handeln und uns entsprechend einbringen. Daher habe ich in voller Verantwortung gegenüber meinen Mitbürgern "Ja" zu einer Kandidatur gesagt. Billerbeck braucht dringend einen Wandel. |