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Am 13.12. stellte der Bürgermeisterkandidat der Partei SG-NRW, Helmut Geuking, das K21 Konzept vor.
Vom Grundsatz her ist das K21 Konzept eigentlich ein Bundeskonzept um die Herausforderung des demographischen Faktors in unserer Gesellschaft zu bewältigen. Es wurde jedoch so konzipiert das es in jeder Gemeinde verankert werden kann, um es bundesweit von „unten nach oben“ einzuführen.
Den 16 Zuhörern wurde schnell deutlich wie genau dieses Konzept im positiven Sinne auf Billerbeck wirken würde. Sie zeigten sich Verwundert darüber das Personengruppen die eigentlich primär ein besonderes Interesse an diesem wichtigen gesamtgesellschaftlichen Thema haben müssten aus Kirche, Vereinen, Politik und der Werbegemeinschaft Billerbeck trotz persönlicher Einladung spärlich vertreten waren.
Einer der Gäste, Herr Wolfgang Graf zu Friedeberg von Volesky merkte an:
„Offensichtlich haben diese Personen nicht die Tragweite des K21 erkannt und welche Gefahren, aber auch Chancen, hier vor Ort in Billerbeck der demographische Faktor mit sich bringt.“ Helmut Geuking stimmte Ihm zu führte weiter aus: „Leider ist das hier in Billerbeck so. Wir dürfen nicht länger warten, wir müssen handeln. Die Kommunen stehen zunehmend in Konkurrenz junge Familien für sich zu gewinnen und die Jugend zu halten. Wir sind bereit zu handeln.“ Anhand der Statistik führte Herr Geuking weiter aus, „dass Aufgrund der zahlreichen hausgemachten Fehler hier vor Ort viele Kommunen um uns herum bereits einen erheblichen Standortvorteil haben. Die Gemeinde Senden kann mit einer Verschuldung von 2,90 Euro je Bürger natürlich ganz anders agieren wie wir hier in Billerbeck mit 1206,41 Euro je Einwohner. Als Bürgermeisterkandidat der SG-Billerbeck führte Helmut Geuking aus wie dieses Konzept in Billerbeck konkret auf die 17 lokalen Themen des bereits vorgelegten Programm Zukunft Billerbeck wirkt. Es ist ein wichtiger Baustein des Programms „Zukunft Billerbeck“.
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„Aus der Not heraus sind wir gezwungen zielgerichteter zu agieren und genau abzuwägen was wirklich notwendig ist. Wir können uns Fehlplanungen die erhebliche Gelder verbrennen, wie z.B. Umbau der Hauptschule und den geplanten Rückkauf des Stromnetzes nicht mehr erlauben. Auch wenn es für den einen oder anderen ganz nett ist an der zweiten Berkel spazieren zu gehen, ist die Frage erlaubt war das notwendig. Können wir uns das heute noch leisten, auch wenn die Kosten nur Anteilmäßig zu tragen sind. Wir müssen vorrangig unseren desolaten Haushalt im Griff bekommen. Da wir keine Gelder für notwendige Programme zur Verfügung haben müssen wir improvisieren und mit Tatkraft und Ideen das Machbare anstoßen um nicht gegenüber anderer Gemeinden ins Hintertreffen zu geraten. Als erstes müssen wir verhindern das die Menschen unter 25 Jahren weiterhin abwandern wie bisher. Immerhin 55 % kehren Billerbeck den Rücken. „
Als Bürgermeisterkandidat kündigte er konkrete Sofortmaßnahmen an. Gründung eines Stadtjugendrates
intensive Suche nach Investoren zum Betreiben einer Diskothek
Zusammenlegung der ortsansässigen Schulen zu einer Gesamtschule
Ermäßigung beim Baugrundstückskauf für Familien je Kind 10 % und ab dem 4 Kind 5% Nachlass
1500 Euro Familienzuschlag für jedes Kind bis zum 5 Lebensjahr
Ausweisung spezieller Grundstücke für den Bau von Häusern wie sie im K21 Konzept beschrieben sind, damit auch zugezogene Familien jederzeit die Möglichkeit haben Ihre Eltern oder Großeltern bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit nachzuholen. Zur Finanzierung kündigte er die Einführung eines Regionalgeldes an, den Billerbeckertauschtaler (BT). Komplementärwährung: Billerbeckertauschtaler (BT) sind Waren- und Dienstleistungsmedaillen, die bei allen teilnehmenden Unternehmen eingelöst werden können. Der BT ergänzt so den Euro. Umlaufimpuls: Die Umlaufsicherung sorgt für ein schnelleres und regelmäßiges Zirkulieren des Billerbeckertauschtaler. Als Umlaufimpuls und direkter finanzieller Entlastung aller Bürger wird 3% Rabatt auf Waren und Dienstleistungen gewährt die mit dem BT bezahlt werden. Wirtschaftsförderung: Von dem höherem Wirtschaftsaufkommen profitieren die beteiligten (vor allem kleine und mittelständische) Unternehmen durch höhere Umsätze. Somit sichert der Billerbeckertauschtaler vorhandene Arbeitsplätze und hilft bei der Entstehung neuer. Kommune und Umwelt: Höhere Umsätze in der Region bringen der Kommune mehr Steuereinnahmen. Und die Entwicklung regionaler Wirtschaftskreisläufe bedeutet kürzere Transportwege und schont dadurch die Umwelt.
In der anschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer einig das gehandelt werden muss, und begrüßten die angekündigten Sofortmaßnahmen als den richtigen Weg. Das kompetente und konsequente Auftreten des Bürgermeisterkandidaten Helmut Geuking wurde durch spontanen langen Applaus gewürdigt.
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